Wohnkultur

Wohnen im Jetzt und in der Zukunft

Drei installative Settings


Sternbach entwickelt zusammen mit jungen, kreativen Köpfen in einem künstlerischen Prozess Konzepte für das Wohnen am Puls der Zeit und leitet daraus Visionen für die Zukunft des Wohnens ab. Es geht dabei vor allem darum, sich bewusst zu machen, was Wohnen bedeuten kann.

In welcher räumlichen Umgebung kann man gut leben? Wo und wie fühlen wir uns geborgen? Welche Einrichtungsgegenstände braucht man dafür? Wie möchte man in Zukunft wohnen? Braucht man dazu konkrete Objekte? Worauf kann man verzichten? Was sind Lieblingsobjekte und warum? Wie definieren wir unsere Identität über unsere Einrichtung? Was wollen wir den Besuchern unserer privaten Räume vermitteln? Wie flexibel müssen Wohnsituationen auf unser Leben reagieren können?

Mitwirkende: Anna Ammerer, Patrizia Feichter, Jonathan Niederbrunner

Leitung: Walli Stecher
Foto: Lorenz Sternbach

Hinweis: Dieses Projekt ist eine weiterführende Idee - Wenn jemand Lust hat bei diesem Projekt seine Ideen mit einzubringen, dann schreiben Sie uns bitte!

Anna Ammerer - Bruneck


Drei unterschiedliche Menschen suchen sich aus dem Sortiment im Laden ein beliebiges Objekt aus. Zu diesen Objekten werden von den Personen weitere Objekte - entweder aus dem Laden oder aus dem privaten Fundus - dazu kombiniert. Es werden so behutsam intime Lebenswelten gestaltet. Die ausgesuchten Objekte werden des weiteren in einem Raum installiert und arrangiert und fotografisch dokumentiert.

So definieren die Personen auch, welcher Raum einer Wohnung ihnen am meisten bedeutet (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche,…). Es entstehen sensible Bilder von individuellen Produktwelten, die Personen sind dabei integraler Teil davon und interagieren mit den ausgesuchten Objekten.

Patrizia Feichter - Luttach


Die Installationen funktionieren assoziativ und intuitiv. Der Betrachter der Bilder soll über die dargestellten Settings angeregt werden, Wohnsituationen bewusst zu reflektieren und gleichzeitig von der Auswahl der Testpersonen inspiriert zu werden.

Jonathan Niederbrunner - Weißenbach